Ressourcenschonung

  • Unser Unternehmen ist nach den Normen ISO 9001 und ISO 14001 zertifiziert und nach der EMAS-VO begutachtet und verpflichtet sich einem zukunftsorientierten Management.
  • Die Gewinnung von Rohstoffen erfolgt unter größtmöglicher Schonung der Natur. Die Herstellverfahren unserer Produkte werden laufend nach ökologischen, sozialen und ökonomischen Gesichtspunkten verbessert.
  • Die ständige Verringerung von Emissionen in Luft, Boden und Gewässer ist unser Ziel.
  • Durch die Verwertung von Altstoffen schonen wir die Umwelt und leisten einen wichtigen volkswirtschaftlichen Beitrag.

Umweltdaten

Die Emissionen aus der Klinkererzeugung sind sowohl hinsichtlich ihres Ausmaßes im Vergleich zu den übrigen Emittenten am Standort als auch hinsichtlich der Zusammensetzung von großer Umweltrelevanz. Die in einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) erlassenen Grenzwerte liegen unterhalb der vom Gesetz geforderten Grenzwerte und bilden die Vorgaben an ein modernes europäisches Zementwerk ab.

Aufgrund des Hochtemperaturprozesses beim Klinkerbrennen, der Aufgabe eines pulverförmigen Rohstoffes (Rohmehl) sowie der Verwendung von Alternativbrennstoffen sind die Emissionsbestandteile Stickoxide, Schwefeldioxide und Staub als besonders typisch für diesen Prozess anzusehen. Seit 1992 werden die Emissionen aus den Drehrohröfen mit einer kontinuierlichen Emissionsmessung am Abgaskamin lückenlos überwacht und dokumentiert.

Eine zusammengefasste Darstellung der Ergebnisse der kontinuierlich gemessenen Emissionsdaten in grafischer Form wird an der Amtstafel des Gemeindeamtes ausgehängt. Weitere Veröffentlichungen finden in Messberichten und in der Umwelterklärung statt.

Durch das Amt der Kärntner Landesregierung wird eine Imissionsmessstation (siehe BILD) betrieben, die in der Abgasfahne des Ofenkamins am Bergrücken des Pemberges positioniert ist. Dort werden ebenfalls kontinuierlich die Schadstoffgehalte gemessen. Die Anzeige erfolgt Online auf der Homepage des Umweltbundesamtes.

Logistik – Klimaschonender Transport

Die Transportwege von Rohstoffen, Zwischenprodukten und Produkten möglichst kurz zu halten, ist ökologisch und ökonomisch sinnvoll. Auswertungen der Kundenstrukturen belegen, dass das Zementwerk Wietersdorf 90% seiner Produkte in einem Radius von 300 km absetzt. Brennstoffe werden zu 72% zwischen 30 und 300 km bezogen. Ähnlich das Bild in Peggau: Das steirische Zementwerk beliefert 95% seiner Kunden in einem Radius von 300 km.

Nachhaltige Logistik ist für die w&p Zement GmbH Realität geworden: Nach 14 Jahren an Verhandlungen und Gesamtprojektkosten von € 2 Mio. wurde ein Vorhaben verwirklicht, das eine Investition in die Zukunft darstellt und den neuen klimaschonenden Transport von Zementklinker und Schlacke ermöglicht.

Mit 31. Oktober 2008 startete der „Mobiler – Betrieb“ zum ersten Mal und belud einen knapp 400 Meter langen Zug mit Rohstoffen für unsere Baumit Italia S.P.A. Der 1.600 Bruttotonnen schwere Zug sparte beim ersten Transport schon 72 LKW Fahrten durch die Ortschaften des Görtschitztales ein.

Damit werden 140.000 t Schüttgut von der Straße auf die Schiene verlegt. Durch den Wegfall von 14.000 LKW-Fahrten werden jährlich 1.625 Tonnen CO2, 14,5 Tonnen Stickoxide, 1,23 Tonnen Nicht-Methan Kohlenwasserstoffe, 300 kg Gesamtstaub und 280 kg Russpartikel vermieden. Die neue umweltschonende Technologie des kombinierten Verkehrs und die Unabhängigkeit vom Bahnanschluss beim Kunden machen den Innovationscharakter des Projekts aus.

Quelle für Emissionsfaktoren und Berechnung: DB, www.ecotransit.org

Sekundärbrennstoffe

Für die Zement- und Bindemittelproduktion wird in Wietersdorf Steinkohle bzw. Erdgas und als Ersatzbrennstoffe aufbereitete thermische Kunststofffraktionen, Bioschlamm, Klärschlamm, Sägespäne, Papierreject und Faserreststoffe verwendet. In Peggau kommen zusätzlich als Ersatzbrennstoffe Altöle und halogenfreie Lösungsmittel zum Einsatz. Die Abwärme aus diesem Brennprozess wird zur Rohmaterialtrocknung verwendet und das Ofenabgas wird über Schlauchfilter entstaubt. Das Produkt des Brennprozesses – Klinker – ist der Hauptbestandteil der Zemente und anderer Bindemittel.